Die Vorgaben des Bauherrn waren:
- Das gesamte Bauvorhaben soll in Holzbauweise erstellt werden.
- Das 1.OG (Wohnbereich) soll Passivhausstandard erreichen.
- Die Bauweise soll diffusionsoffen sein.
- Eine muss durchgeführt werden.
- Alle bestehenden Holzteile innen wie außen sollen erhalten bleiben und sichtbar gebürstet werden.
Nach Prüfung aller Örtlichkeiten und Vorgaben des Bauherrn schlugen wir folgendes vor:
- Komplette Fertigung in Elementbauweise.
Vorteil: Besseres Erreichen der Dichtigkeit für Passivhausstandard. Hallenfertigung, daher witterungsunabhängig. Die statischen Tragkräfte können besser auf die neuen Bauteile abgeleitet werden. Schnellere Fertigstellung, da parallel zu anderen Gewerken gefertigt werden kann. Ungenauigkeiten der best. Konstruktion können besser umgangen werden.
- Entfernen aller best. Holzteile die durch Wand, Decken und Dachelemente ersetzt werden.
- Abkleben der Decke des Massivbaues.
Vorteil: Schutz gegen Witterung während des Aufstellens der Holzbauteile. Dampfsperre und Dichtigkeitsebene ganzflächig auch unter den Bauteilen, kleinere Beschädigungen während des Aufstellens können nach Fertigstellung ausgebessert werden.
Wandaufbau wie folgt (von innen nach außen):
- Fermacellbeplankung 18 mm mit integrierter Wandplattenheizung
- 60 mm Vorwand für Installationen
- Dampfbremse mit variablem sd-Wert
- 6/24 Konstruktionsvollholz Ständer gedämmt mit 2x120 mm Holzflex
- Agepan THD N+F 230 Holzfaserdämmplatten 100 mm
- Konterlattung 6/6 Konstruktionsvollholz
- Deckelschalung Lärche ungehobelt und ohne Imprägnierung
Dachaufbau wie folgt (von innen nach außen):
- Fermacellverkleidung mit Unterkonstruktion
- Dampfbremse mit variablem sd-Wert
- Dachsparren Konstruktionsvollholz mit Zwischensparrendämmung
- Holzflex 2x 120mm
- 100 mm Holzfaserdämmplatte (bis zu 4 Wochen voll bewitterbar)
Konterlattung, Dachlattung und Dachdeckung
Informationen zur Blower-Door Prüfung 
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